Meine Geschichte

Sensorik-Ring gegen Unruhe bei Demenz

In der Schweiz gibt es kein vergleichbares Produkt im Ringformat mit dieser persönlichen Geschichte. Ich arbeite mit recycelten Vintage-Stoffen, fertige von Hand und personalisiere auf Wunsch mit Namen. Nicht der Umsatz steht im Zentrum, sondern der Moment der Ruhe, den ich erzeugen kann.

Ich bin Maruska

Ich habe nie geplant, einmal Nestelringe oder, wie ich sie nenne, «Sensorik-Ringe» zu nähen. Was ich hatte, war eine Mutter, die ich jeden Tag besuchte, und die Zeit, wirklich hinzuschauen. Dort, im Alltag des Heims, wurde mir klar, wie viel die Hände erzählen, wenn die Worte längst fehlen.

Für meine Mutter nähte ich das erste Stück, ganz ohne grossen Plan. Kurz danach fragten mich Fredy und Trudi, ob sie auch einen bekommen könnten. So wuchs aus einer kleinen Geste etwas, das ich selbst nicht kommen sah.

Ich mache das nicht, um damit reich zu werden. Wenn jemand für einen Moment ruhiger wird, an etwas Vertrautes denkt oder einfach nur die Hände beschäftigt sind, dann hat sich die Arbeit gelohnt. Auch wenn dieser Moment schon bald wieder vergessen ist.

«Jeder Stoff erzählt eine eigene Geschichte. Genau das macht alle Sensorik-Produkte so besonders.»

Für die Sensorik-Produkte suche ich bewusst nach alten Mustern, Hemden, Tischdecken, Schürzen und Bettwäsche aus vergangenen Jahrzehnten. Für Menschen mit Demenz können solche vertrauten Muster und Texturen etwas auslösen, das Worte oft nicht mehr können: ein Gefühl von Zuhause, eine Erinnerung, einen Moment des Wiedererkennens. Jeder recycelte Stoff trägt ein Stück Geschichte in sich weiter.

Erinnerungen wieder lebendig werden lassen.